Tierheim "Wiesengrund" Ostrau

Ein Projekt des Tierschutzvereines Döbeln und Umgebung e.V. Tel-Nr.: (034324) 21863 oder 015757528546

Zabis Fortschritte

Natürlich wird noch einige Zeit vergehen, bis er richtig sicher laufen kann. Die Trainingseinheiten sind kurz. Mit den Bandagen hat er einen besseren Halt und wir können langsam die Trainingseinheiten verlängern. Aus 5 min werden bald 10 min. So arbeiten wir ganz langsam mit ihm, um seine Muskulatur zu stärken. Die Physiotherapie genießt er in vollen Zügen und entspannt dabei. Er ist ein sooooo lebensfroher und freundlicher Rüde.
Wir danken auf diesem Weg den Spendern. Davon konnten wir einen Teil der Kosten schon mal decken.

Zabi – Pure Lebensfreude auf 3 Pfoten

Seit einer Woche nun lebt Zabi – ein junger kastrierter Rüde – bei uns. Wir haben ihn bewusst aus einem Tierschutzverein übernommen, um ihn bestmöglichst zu umsorgen.
Der erste Anblick hat uns schon sehr wütend gemacht. Die Ohren wurden dem Hund abgeschnitten. Durch einen Unfall verlor Zabi auch sein linkes Hinterbein. Und wahrscheinlich wurde er im Welpenalter falsch gefüttert. Es fehlen ihm Mineralien wie Kalzium usw.
Der gestrige Arztbesuch hat uns aber bestätigt, das es sich lohnt um ihn zu kämpfen. Und das werden wir mit all unseren Möglichkeiten. Er wird spezielle Bandagen brauchen, ein orthopädisches Hundebett, Zusatzstoffe für das Futter, Physiotherapie und jede Menge Zuwendung.
Zabi wird nie ein sportlich aktiver Hund werden können. Aber er kann mit seiner Behinderung leben. Eine ganz liebe Familie, ein ebenerdiges Haus und viel Liebe werden ihn seine Behinderung ertragen lassen. Trotz seiner Vergangenheit ist Zabi ein überaus freundlicher Rüde und voller Lebensfreude.
Wenn Sie uns unterstützen möchten, nehmen wir gern Spenden unter dem Kennwort “Zabi” an.
Spendenkonto: Sparkasse Döbeln
IBAN: DE 21 860 554 620 032 0501 51
BIC: SOLADES1DLN
oder per PayPal

Auf Mäusejagd

Ist es normal, das Hunde Mäuse jagen oder auch fressen?

Ja, denn fast jeder Hund hat einen natürlichen Spiel- und Jagdtrieb. Es gibt Rassen, welche direkt für das jagen und töten von Mäusen und Ratten gezüchtet wurden. Denken wir an den Jack Russell, der genau dafür auch jetzt noch auf Gehöften gehalten wird. Darin verbirgt sich allerdings auch die Gefahr, das diese Mäuse Giftköder gefressen haben.

Jagen macht den Hund glücklich. Es ist nicht so, das sie aus Hungersnöten der Beute hinterher rennen. Nein, es ist für sie ein reines Glücksgefühl. Erst das erschnüffeln der Beute, dann das jagen und eventuell das fressen. Nun mag das für uns Menschen eine eklige Angelegenheit sein. Aber der Hund lebt seinen natürlichen Jagdtrieb aus.

Kann man einem Hund das Jagen und Töten von Tieren abgewöhnen?

Ja, man nennt es Antijagdtraining. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, das es ein langer Weg ist, bis sich erste Erfolge einstellen. Hat ein Hund einen ausgeprägten Jagdtrieb, sollte er immer angeleint werden. Gern können Sie mit einer Schleppleine arbeiten. Die Grundkommandos sollte Ihr Hund beherrschen. Vorallem den Rückruf. Mit diesem Training bitte bereits im Welpenalter beginnen. Sorgen Sie für ausreichende körperliche und geistige Auslastung. Spazieren gehen ist bestimmt bequem, reicht aber bei einigen Hunden nicht aus. Versuchen Sie stets Blickkontakt herzustellen und machen Sie sich interessanter als alle anderen Umwelteinflüsse. Hat er dann doch eine Maus in der Schnauze, bieten Sie ihm etwas anderes Leckeres an. Er wird die Maus dann sicher fallen lassen. Hilfe finden Sie Sie sicher auch bei einem Hundetrainer.

Ansonsten: Bestrafen Sie Ihren Hund nicht, wenn er doch mal eine Maus gefangen und gefressen hat. Denn er kann Ihren Unmut nicht verstehen. Geben Sie ihm öfter eine Wurmkur und fangen Sie mit dem Antijagdtraining an.