Tierheim "Wiesengrund" Ostrau

Ein Projekt des Tierschutzvereines Döbeln und Umgebung e.V. Tel-Nr.: (034324) 21863 oder 015757528546

21.03.2019 – Neue Chefin im Tierheim

Frau Przybille und Frau JasinskiNun ist es offiziell: Frau Marlies Przybilla (links im Bild) übergibt die Leitung des Tierheimes an Frau Yvonne Jasinski.

Frau Marlies Przybilla, langjährige Chefin des Tierheimes übergibt nach 28 Jahren die Leitung an Frau Yvonne Jasinski. Im Juli 1990 wurde der Tierschutzverein gegründet und Frau Przybilla war von Anfang an mit dabei. Erst war es “nur” eine ehrenamtliche Arbeit, die dann zu ihrer Lebensaufgabe wurde und mit viel Herzblut immer dabei gewesen ist. 1991 übernahm sie dann die Leitung des Tierheimes. Jeder, der unsere Marlies kennt weiß, das sie für das Wohl der Tiere gekämpft hat. Und heute ist unser Tierheim eine feste Größe in der Umgebung und darüber hinaus.

Seit 2007 ist Frau Yvonne Jasinski im Tierheim angestellt und unsere Marlies erkannte schon damals, das Yvonne eventuell einmal den Führungsstab übernehmen könnte . Schon als Jugendliche zeigte unsere Yvonne großes Interesse an Tieren und den damit verbundenen Tierschutz. Und ihr Engagement ist mit die beste Voraussetzung für die Leitung des Tierheimes.

Aber unsere Marlies bleibt uns selbstverständlich erhalten; sie unterstützt Yvonne mit all ihren Erfahrungen, auf die niemand verzichten kann. Sie wird natürlich auch weiterhin an unserer Seite stehen. Auch wenn nun ein kleiner “Führungswechsel” stattgefunden hat,  werden wir wie gewohnt  für das Wohl der Tiere arbeiten und unser Bestes tun.

Teddy am 06.03. im MDR “Tierisch, tierisch”

TeddyAm 22.01.2019 war das Fernsehteam vom MDR mit dem Verhaltenstherapeuten Dr. Lindner im Tierheim und besuchten unseren Hund Teddy. Möchten sie wissen, wie es weitergeht? Dann schauen Sie sich die Sendung am 06.03.2019 um 19:50 Uhr im MDR Sachsen “Tierisch, Tierisch” an.

Bekommt Teddy eine Chance?

Teddy1

Ein Hund zieht ein – ehrliche Worte

Dina

Dina

Hallo liebes Team vom Tierheim Ostrau!

Heute komme ich endlich dazu euch mal zu schreiben.

Wir haben am 3.1.2019 eure Dina mit nach Hause genommen und ich möchte euch hier einfach mal in paar Sätzen erzählen wie es ihr bei uns ergangen ist:

Zu aller erst hatten wir einen etwas holprigen Start, da Dina sehr sehr ängstlich auf das Familienleben mit unserem Sohn (3,5 Jahre) reagiert hat.

Sie hatte sich ein Plätzchen in der letzten Ecke unserer Wohnung gesucht.

Mit knurren und schnappen hat sie sich Luft gemacht bei zu wilden Spielereien unseres Alexanders.

Geschehen ist beiden aber nie etwas schlimmes außer Schrecksekunden, auch haben wir nie die Schuld bei Dina gesucht, sondern ihr einfach die Zeit und Ruhe gegeben die sie brauchte.

Auch mussten wir 2x ihre Ernährung umstellen und sind nun mit einer Fütterung von Trockenfutter am Morgen und Frischfleisch ab Abend endlich zum gewünschten Ziel gekommen.

Ihr schmeckt es, sie hat eine tolle Figur und ihre Verdauung funktioniert auch wunderbar.

Auf dem Weg dahin gab es für uns einige Teppiche zu putzen und andere Durchfall-Unfälle zu beobachten. Sogar einen Besuch in der Tierklinik mussten wir unternehmen.

Aber auch hier waren wir absolut begeistert von ihrer Ausdauer und Geduld.

Dina hat sich inzwischen sehr gut eingelebt, kuschelt gern mit uns auf dem Sofa, sowie auf ihrer eigenen Liegewiese in der Mitte unseres Arbeitszimmer.

Auch mit Alex versteht sie sich mittlerweile sehr gut, rennt mit ihm um die Wette und schmust mit ihm.

Nicht einen Muchs hört man von ihr, müssen wir sie doch mal alleine zuhause lassen. Ein Punkt der uns am Anfang Sorge bereitet hat, da unsere Nachbarn zwar einwilligten, doch auch etwas skeptisch waren.

Nun sind alle in Dina verliebt und freuen sich jeden Tag sie begrüßen zu können und Dina grüßt zurück.

Wenn es möglich ist, bleibt sie aber an unserer Seite und hat so schon unsere weitläufigere Verwandtschaft / Bekanntschaft und andere Hunde kennen gelernt. Auch hier war sie die Ruhe in Person.

Sie hatte zwischenzeitlich ein reges Revierverhalten gezeigt und auch ihre panische Angst vor großen Plätzen stellte uns vor eine große Herausforderung. Zerren, Springen, Knurren, Bellen, Vertreiben von Fremden, sogar Zähne fletschen war dabei, aber dank Hundetrainer und Übung haben wir das schon sehr gut in den Griff bekommen.

Im Moment arbeiten wir am Rückruf, aber auch das werden wir gemeinsam schaffen.

Dina hat außerdem eine Hundefreundin mit der sie extrem gerne spielt. Die Rhodesian Richback-Dame bringt mit ihrer Größe und der Ruhe von 9 Lebensjahren genau die entspannte Haltung Dina gegenüber mit, um unserer kleinen Rennsemmel das Wasser zu reichen.

Generell ist Dina eine sehr verspielte Dame. Sie liebt ihren gelben Quitsche-Ball und Stöcke werden mit Genuss zerfleischt. Im Wald und auf dem Feld gibt es für Sie nichts schöneres als irre Sprints einzulegen und sich richtig auszupowern. Das mit anzusehen ist für uns das größte Geschenk.

Alles in allem sind wir mehr als glücklich sie bei uns zu haben und danken euch von ganzen Herzen, dass wir sie mit zu uns nehmen konnten.

Sie ist Teil unserer Familie und wir wollen sie nicht mehr missen.

Ich habe euch hier noch einen Link zu Bildern aus den Monaten mit Dina angehangen.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr diese Bilder gerne herunter laden und veröffentlichen.

https://www.dropbox.com/sh/nlw2tz9p3vewq6y/AABidHLuHaptfpGkIYpkXUB6a?dl=0

Liebe Grüße aus dem verschneiten Erzgebirge

Familie C. Z.

Nachwort: Es ist nicht immer so einfach einen Welpen aufzuziehen und zu erziehen. Dieser Leserbrief hat uns zutiefst berührt mit welchen Bemühungen diese neuen Besitzer gearbeitet haben, um Dina an das neue Zuhause und den Gegebenheiten zu gewöhnen. Wir dürfen wir ihn mit Zustimmung der Besitzer veröffentlichen.

16.03.2019 Kater “Schwarzer Peter” ist gezähmt

Kater PeterSchon lang lief der schwarze Kater in Döbeln mit Halsband herum und fand seine Familie nicht mehr. Da der junge Kater mehrere infizierte Verletzungen am Körper hatte (vermutlich Bissverletzungen), brachte eine Dame den Kater ins Tierheim und ließ ihn in der Tierarzt-Praxis Q-Fleck auf eigene Kosten behandeln. Denn einen Besitzer konnte sie trotz Suche nicht finden. In der Praxis wurde er vorsorgt und gleichzeitig  kastriert. Anfangs wild und “spukig” zeigte er den Helferinnen die Zähne und Krallen. Aber mit viel Liebe und Geduld lässt er sich jetzt streicheln und geht gern mit ihnen an der Leine spazieren.

Nun suchen wir für “schwarzer Peter” eine Familie, die ihn ganz schnell seine körperlichen und seelischen Wunden heilen lassen und ihm ein liebevolles Zuhause geben möchten.