Mia-Blue-Berry

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Hallo liebes Tierheim, Wo fang ich an zu erzählen? Als ich Blue Berry bei euch auf der Website sah, habe ich mich sofort in sie verliebt. Der 1. Termin zum Gespräch fand im Büro statt und dann durfte ich sie sehen. Sie war voller Angst und Misstrauen, ihr großen, weitaufgerissenen Augen sprachen für sich. Ich habe sie dann zwei Monate lang fast täglich besucht und mich einfach zu ihr gesetzt. Ganz langsam durfte ich sie streicheln, sehr zaghaft und voller Feingefühl. Nach langer Zeit konnte ich auch ein Brustgeschirr anlegen und mit ihr spazieren gehen. Da ich noch einen kleinen Hund namens Jimmy habe, mussten sie sich natürlich kennenlernen. Meine anfänglichen Ängste waren unbegründet, denn die zwei haben sich gesucht und gefunden. Jeden Tag habe ich mich gefreut, Blue Berry zu besuchen und mit ihr Gassi zu gehen. Das Misstrauen wich und langsam der kam die Freude, wenn sie mich sah. Dann kam der 13.03.2026, ein Freitag – endlich hatte Urlaub und alles für Blue Berry vorbereitet –ich nahm sie mit zu mir nach Hause. Ich war sehr aufgeregt und hoffte, dass alles gut geht. Die Autofahrt, das neue Zuhause – alles war ja fremd für sie. Aber sie war bei der Autofahrt entspannt, denn sie lag sicher in Ihrer Transportbox. Mia (so heißt sie jetzt) wirkte im neuen Zuhause sehr unsicher und gestresst. Doch ich hatte für sie einen Rückzugsort eingerichtet. Um ihr ein bisschen Sicherheit zu geben, legte ich mich in ihr Bettchen und sie kam zu mir und schlief vor Erschöpfung neben mir ein. Auch mein kleiner Hund Jimmy gab ihr etwas Ruhe und es weiter gekuschelt. Ein erster aufregender Tag ging zu Ende und ich war überglücklich. Genau zwei Wochen ist es jetzt her und ich kann euch sagen, Mia hat sich sehr gut eingelebt. Sie liegt auf meiner Couch, schläft in meinem Bett und möchte morgens mit mir kuscheln. Ein bisschen eifersüchtig ist sie allerdings, wenn auch Jimmy seine Streicheleinheiten einfordern möchte. Aber die beiden kuscheln sehr viel miteinander. Mia ist in den zwei Wochen eine glückliche Lady geworden. Ich schreibe diese Zeilen mit Tränen in den Augen, weil ich immer noch ihren traurigen Blick, ganz am Anfang, vor mir sehe. Das werde ich nie vergessen. Jetzt ist sie bei mir und ich liebe sie über alles. Keine Angst, keine Nervosität – sie vertraut mir. Das ist das wichtigste und ich freue mich schon heute, auf die vielen gemeinsamen glücklichen Momente. Eure Sandra mit Mia und Jimmy

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