08.07.2011 Samstags ganztägig geöffnet
geänderte Öffnungszeiten
Liebe Tierfreunde,
ab sofort haben wir am Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr für Sie geöffnet.
geänderte Öffnungszeiten
Liebe Tierfreunde,
ab sofort haben wir am Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr für Sie geöffnet.
Oft werden Wildtiere im Tierheim abgegeben, die dort nicht hingehören.
In letzter Zeit werden immer mehr Wildtiere ins Tierheim gebracht, die hier eigentlich gar nichts zu suchen haben. Vor allem kleine Vögel, die gerade flügge sind, werden sehr oft gebracht, obwohl sie noch von den Altvögeln versorgt werden. Bitte lassen Sie die Tiere einfach da wo sie sind, oder beobachten sie erst einmal zwei bis drei Tage in angemessenem Abstand, um festzustellen, ob sie wirklich alleine sind. Nicht einfach einsammeln, vielmals entscheidet die Natur über eine Selektion – so grausam das auch manchmal klingen sollte. Selbstverständlich ist es völlig in Ordnung, verletzte oder tatsächlich verlassene Jungtiere einzusammeln, aber gerade bei Vögeln sei es ganz normal, dass sich die Eltern nicht immer in unmittelbarer Nähe aufhalten.
Vor kurzem brachte man uns auch wieder einen Waschbären. Wir müssen Sie bitten, die Tiere einfach dort zu lassen, wo sie hingehören. Generell sind die Wildtiere zur Zeit viel unterwegs und vor allem die Anzahl der Waschbären hat in letzter Zeit zugenommen. Man hat sie verstärkt an verschiedenen Stellen, auch innerhalb der Ortschaften beobachtet, deswegen kann man davon ausgehen, dass es mehr geworden sind. Gerade wenn sich in den Gärten Essbares findet, tummeln sich die Waschbären gern und ihre Laute können ganz schön störend wirken.
Bitte: ” Wildtiere nicht einfach ohne Not zu uns bringen. Rufen Sie uns am besten an, wir informieren Sie gern. Oftmals ist auch die Jagdschutzbehörde zuständig, die informiert werden muss.
Außerdem weisen wir noch darauf hin, dass ab Juni die Paarungszeit der Igel beginnt. Dann kann es verstärkt vorkommen, dass die Igel auch tagsüber unterwegs sind, um sich ein Weibchen zu suchen. Das ist aber ganz normal, bitte in Ruhe lassen.
Dackeldame Wally
Das ist die kleine 8jährige Dackeldame Wally, die gestern unter Tränen bei uns abgegeben werden musste. Die Besitzer trennten sich schweren Herzens von ihr, aber unter den gegebenen Umständen können sie Wally zu Hause nicht mehr behalten. Mit 12 Wochen holten sie Wally zu sich und waren 8 Jahre mit ihr glücklich.
Nun suchen wir für Wally eine ganz liebe Familie, die sie genau so lieb haben, wie sie es bisher gewohnt war. Sie lebte in der Wohnung und konnte sich im Garten frei bewegen. Wally ist ein idealer Familienhund: sie ist stubenrein, kann sogar bis 8 Stunden allein bleiben, läuft gut an der Leine und sie mag Kinder. Sie ist folgsam und sehr wachsam. Ein einziges Handycap hat Wally: Sie mag keine Pferde.
Nachtrag: Wally konnten wir nach nur kurzer Zeit vermitteln.
Liebe Tierfreunde,
7 Hunde, erstaunlicher Weise alles Rüden, wurden in diesem Jahr bereits als Fundtiere abgegeben. Die Hunde, die am gleichen Tag wieder vom Besitzer abgeholt wurden, zählen wir hier nicht auf. Können Sie sich vorstellen, was das für diese Wesen bedeutet? Auf einmal im Tierheim, der geliebte Mensch nirgendwo zu sehen oder zu riechen. Welches Leid
in dieser Zeit erfahren haben, können wir nur erahnen. Auch wenn wir sie liebevoll betreuen und alles daran setzen, die Besitzer ausfindig zu machen – ihr Leid können wir kaum mildern. Auch wenn einige Hunde wieder von den Besitzern abgeholt werden konnten, müssen die anderen vergebens auf ihre Menschen warten. So sind wir bemüht, diese Hunde nach einer gewissen Zeit an eine verantwortungsbewusste Familie zu vermitteln.
Unsere Bitte: Achten Sie auf Ihre vierbeinigen Freunde, damit diese nicht ausbüxen können. Und wenn Sie Probleme mit der Haltung der Tiere haben, sprechen Sie mit uns. Für unsere Arbeit ist es ganz wichtig, immer Näheres über die Hunde zu erfahren und die Umstände bei einer Abgabe zu kennen. Vielmals sind Tiere auch krank. Und wenn wir das nicht wissen, können wir vielleicht nicht helfen.
Unter der Rubrik “Fundtiere” erfahren Sie Näheres.
Konfirmanden übergeben Spende
Foto von links nach rechts – Juliane Göhrner, Johanna Beier, Felix Weinert, Tierheimchefin Marlies Przybilla und Pfarrer Giese
Die Überraschung war gelungen – Pfarrer Giese besuchte stellvertretend mit 3 Konfirmanden seiner Pfarrgemeinde Roßwein/Niederstriegis das Tierheim. Im Gepäck hatten die Jugendlichen eine Spende in Höhe von 260 Euro. Pfarrer Giese erzählt von einer guten Tradition in der Pfarrgemeinde; Jugendliche sammeln und übergeben dann schon seit Jahren einen Teil ihres ersten, eigenen Geldes einer gemeinnützigen Organisation. So lernen sie in ihrem jungen Leben, auch an die Hilfsbedürftigen in der Gesellschaft zu denken. Dieses Jahr haben sie sich für das Tierheim in Ostrau entschieden. Im gemeinsamen Gespräch erzählen die Jugendlichen, das dieses Geld für Tierfutter (welches wir ganz dringend benötigen) verwendet werden soll.
Das Tierheim bedankt sich noch einmal ganz herzlich bei allen Konfirmanden der Pfarrgemeinde.
Unglaublich…. aber wahr!
Es ist schon erstaunlich, was wir Tierschützer so alles erleben müssen. Dieses Frettchen (männlich) wurde vor einiger Zeit im Tierheim als “Fundtier” abgegeben. Etwas komisch kam uns die Sache schon vor, denn er kam in einer Box und schien die “Finder” irgendwie zu kennen. Was soll’s, wir gaben ihm erstmal ein Zuhause. Natürlich hofften wir auf den Besitzer, der sein Tier vermisst.
Wir nennen ihn nun ganz logisch Fred.
Kurze Zeit darauf rief uns die Besitzerin an. Sie vertraute ihr Frettchen für die Zeit der Wohnungsrenovierung einer bekannten Familie an. Überdrüssig und kurzentschlossen brachte diese nun Fred ins Tierheim als “Fundtier”. War ihr der anvertraute Gast zuviel? Wir kennen nicht den Grund der Abgabe, sind aber fassungslos über dieses Verhalten.
Das war vor etwa 2 Wochen. Die Besitzern weiß nun, das ihr Frettchen bei uns untergebracht ist. Aber abgeholt hat sie ihn noch immer nicht. Nicht einmal eine Nachricht, wie es nun mit Fred weitergehen soll.
Fred sucht nun ein neues Zuhause.
Fred ist ganz lieb, zahm und genießt mit uns die ersten warmen Sonnenstrahlen auf unserem Gelände. Für ihn ist alles so interessant, dass es eine Freude ist, ihm bei der Entdeckungsreise an der Leine zuzuschauen.
Nachtrag: Fred konnten wir am 23.04.2011 vermitteln.
Sichergestellt: 9 Welpen
Rettung: Unser Tierheim
Ein Anruf: Ein Hundebesitzer hat sich selbst angezeigt und erhält die Auflage, diese 9 Welpen ins Tierheim nach Ostrau zu bringen.
Natürlich nehmen wir sie auf – und sind auf den ersten Blick entsetzt. Dicke Bäuche (”Wurmbäuche”), entsetzlich riechend und verwahrlost kommen diese Welpen in einem Karton zu uns ins Tierheim. Sie bekommen als erstes Wasser und Futter – 9 hungrige kleine Mäuler stürzen sich darauf. Ganz wichtig ist es nun, das die kleinen Wesen eine Wurmkur erhalten. Impfen können wir sie alle erst, wenn sie sich etwas eingewöhnt haben. Der Umzug ins Tierheim ist für die Kleinen purer Stress. Sie sind ja erst 8 Wochen alt. Und die Hundemama ist auch auf einmal nicht mehr da. Die ist momentan noch bei dem Besitzer. Wie es mit ihm weitergeht, ist durch die Behörden zu klären. Wir kümmern uns um die Welpen.


Wir werden alles tun, um diesen kleinen Hundewelpen zu helfen. Umgehend müssen wir sie dem Tierarzt vorstellen, die ärztliche Versorgung steht jetzt im Vordergrund. Sobald sie sich erholt haben und gesund sind, möchten wir für alle ein ganz liebevolles Zuhause finden.
Was bedeutet das für uns? Viel Zeit- und Kraftaufwand, sowie Liebe und Mitgefühl für die hilflosen Wesen. Und natürlich werden wir alles tun, damit die kleinen Racker gesund werden. Aber wir brauchen auch Unterstützung von Ihnen. Wenn Sie uns mit einer Spende weiterhelfen können, wären wir sehr dankbar. Die medizinische Versorgung wird kostspielig werden. Unsere Mittel sind immer beschränkt und derartige, unvorhersehbare Notsituationen nicht einkalkulierbar.
Liebe Besucher unserer Homepage, 
Gestern holten wir diesen kleinen, schwarzen Rüden vom Bahnhof in Ostrau ab. Er war als blinder Passagier im Zug von Döbeln nach Riesa unterwegs. Helfen Sie uns bei der Suche nach dessen Besitzer.
Mehr erfahren Sie hier.
Nachtrag: Zucca wurde von seinem bisherigen Besitzer leider nicht vermisst. So haben wir ihn an seinen Finder – der sich sofort in ihn verliebt hat – vermitteln.