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Was über unser Tierheim in der  Presse steht

2011-

Ostrauer Tierheim hat schon zehn Jack Russell Terrier aus Bautzen vermittelt

Ostrauer Tierheim hat schon zehn Jack Russell Terrier aus Bautzen vermittelt

Döbelner Anzeiger vom Dienstag, 15. Dezember 2009

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Vor einigen Tagen haben die Tierschützer 21 Hunde aufgenommen. Eine Züchterin hatte mehr als 120 Tiere auf ihrem Hof.

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Dass die Tiere lebendig sind, ist ihnen sofort anzumerken. Denn die Jack Russell Terrier sind in erster Linie Jagdhunde und daher sehr lauffreudig.

Mehr als 120 Hunde dieser Rasse hatte eine Züchterin in Uhyst bei Bautzen auf ihrem Hof. Mitarbeiter der beiden Tierheime in Bautzen und Ostrau leisteten Amtshilfe, denn die Tiere wurden nicht artgerecht gehalten. 100 Jack Russell nahmen sie mit und verteilten sie auf Tierheime. 21 Hunde nahm Marlies Pryzbilla mit nach Ostrau.

„Zehn von ihnen haben wir schon vermitteln können, vor allem Tierbabys“, sagte die Leiterin des Tierheimes. Elf Hunde warten noch auf Leute, die einen aktiven Hund haben wollen. Denn der Jack Russell ist sehr lauffreudig. Außerdem nehmen die Tiere viel Zeit in Anspruch. Sie müssen erst an vieles gewöhnt werden. Sie kennen zum Beispiel keine Erziehung und keine Leine. Nur noch zwei Hundebabys dieser Rasse warten auf ein neues Herrchen. Die anderen Hunde sind ein bis fünf Jahre alt.
                           

Tierpflegerin Petra Häling füttert gerade die Jack Russell Terrier, die zurzeit im Ostrauer Tierheim leben. 21 Hunde hatte Tierheimleiterin Marlies Pryzbilla aus der Nähe von Bautzen mitgebracht. Eine Züchterin hielt mehr als 120 dieser Tiere und war damit völlig überfordert. Foto: Lutz Weidler

Lausitznews.de
Uhyst - Polizei räumt Horror-Hof
03.12.2009 von Rüdiger Trenkler

Über 100 Hunde befreit!
Die Hunde sind in einem erbärmlichen Zustand, haben nicht genug Futter bekommen, lebten im Dreck und Kot und hatten sich unkontrolliert vermehrt. Auf einem Bauernhof in Uhyst (Landkreis Bautzen), der einer Frau gehört, vegetierten über 100 Hunde dahin. Das Veterinäramt des Landkreises beendete am Donnerstagvormittag in einer groß angelegten Aktion das Leiden der Tiere und räumte mit Polizeiunterstützung den Horror-Tierhof. Die Hunde werden auf verschiedene Tierheime aufgeteilt. Die mehrstündige Aktion verlief ohne größere Zwischenfälle.

Behörde rettet 120 Hunde aus Uhyster Hof

Döbelner Anzeiger vom Freitag, 04. Dezember 2009

Die Tiere sind in einem erbärmlichen Zustand. Sächsische Tierheime nehmen sie auf                                           Von Gabriele Naß, Ingolf Reinsch

Das Grundstück in dem Bauernhof gleicht einer Festung: hoher Zaun, kein Eingang, keine Klingel, rufen zwecklos. Frau S., Anfang 50, hatte bis gestern in Uhyst, am Taucher rund 120 Jack-Russell-Terrier gehalten. Das Veterinäramt des Landkreises Bautzen setze dem ein Ende und ließ in einer groß angelegten Aktion rund 100 Tiere einsammeln. Die Hunde werden in Tierheimen, unter anderem in Bloaschütz, Niesky und Freiberg aufgenommen. Viele sind verwahrlost, haben Bisswunden und geschwollene Beine. Mehrfach erteilte Auflagen des Veterinäramtes, die Zahl der Hunde zu reduzieren und die hygienischen Bedingungen zu verbessern, hat die Besitzerin ignoriert, sagte Gernot Schweitzer, der Sprecher des Landratsamtes. Sie klagte gegen die Auflagen; das Verwaltungsgericht Dresden gab jedoch dem Landkreis Recht und ermöglichte gestern die Akktion.

Besitzerin wurde betreut

Neben Behördenvertreter und Tierschützern war auch die Polizei da. Sie brachte die Ausrüstung ihrer Hundestaffel mit - beißsichere Schutzanzüge für Polizeibeamte und Tierheimmitarbeiter, die die Hunde einfingen. Stundenlang dauerte die Aktion. Die Besitzerin versuchte immer wieder, ihre Hunde ‘zu retten’. Augenzeugen berichteten, sie haben sie vor dem Räumtrupp verstecken oder davonlaufen lassen wollen. Polizei-Einsatzleiter Roland Fleischer vom Rolizeirevierverbund Bautzen-Bischofswerda erklärte, man habe Frau S. daraufhin des Grundstücks verweisen müssen. Von der Amtsärztin wurde sie bis zum Ende der Aktion in einem Polizeiauto vor dem Bauernhof betreut. Nachbarn hatten mit Anzeigen seit Jahren auf das Problem der nicht artgerechten Hundehaltung aufmerksam gemacht. 20 Hunde darf die Uhysterin behalten. Die Tiere muss sie kastriere lassen. Das Landratsamt werde das kontrollieren, sagte dessen Sprecher.

Gewusel im Ostrauer Tierheim

Döbelner Allgemeine vom Mittwoch, 9. Dezember 2009

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Na, wo sind sie denn? Hier versucht Tierpflegerin Yvonne Jasinski vom Ostrauer Tierheim einige der 21 Jack-Russel-Terrier zu bändigen. Die Tiere wurden vom Bautzener Landratsamt von ihrer Besitzer weggeholt, weil diese mit der Betreuung überfordert war. Jetzt werden neue Herrchen und Frauchen gesucht.                                              Foto: Jürgen Kulschewski

Herrchen und Frauchen gesucht

Bautzner Landratsamt nimmt Hundehalterin 100 Jack-Russel-Terrier weg / 21 sind vorerst in Ostrau zu Hause

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Tierpflegerin Yvonne Jasinski und ihre Kollgen kümmern sich derzeit um die 21 Jack-Russel-Terrier. Über mangelnde Beschäftigung kann sie dabei eher nicht klagen               Foto:  Jürgen Kulschweski

Ostrau: Richtig viel Leben herrscht derzeit im Tierheim Ostrau. 21 Jack-Russel-Terrier sorgen für ordentlich Betrieb. Die Tiere sind putzmunter, haben aber eine harte Zeit hinter sich.                                                                                    Die frühere Halterin aus Uhyst bei Bautzen hatte insgesamt über 110 der Hunde in ihrem Besitz, war aber mit der Haltung erheblich überfordert. Schon lange hatten sich Nachbarn und Tierschützer beschwert. Die Tiere waren verwahrlost und hatten zahlreiche Bisswunden. Am 3. Dezember schritt das Landratsamt in Bautzen ein und holte 100 Terrier vom Grundstück. 20 blieben in der Obhut der Uhysterin. ‘Das ist eine Entscheidung, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann’, sagte Marlies Przybilla, Chefin des Ostrauer Tierheimes.                                                 Nach einem Anruf von Bautzener Tierschützern beteiligte sich auch die Ostrauer Einrichtung an der Versorgung der Hunde. ‘Wir haben vergangene Woche 46 Terrier aus Uhyst abgeholt’, berichtete Przybilla. 25 konnten sehr schnell auf umliegende Tierheime verteilt werden.     Der Rest tummelt sich jetzt im Gelände des Heimes am Ostrauer Wiesengrund.

‘Die Hunde sind wohlauf und haben keine Verhaltensschäden davongetragen’, sagt Przybilla. Bei den Jack-Russel-Terrieren handele es sich  um eine sehr robuste Rasse’. ‘Die haut so leicht nichts um’, so die Tierheimchefin. Die Tiere sind derzeit in mehrere Gruppen aufgeteilt.                                                                                                                Jetzt müssen die zwischen zehn Wochen und zwei Jahre alten Hunde neue Herrchen und Frauchen finden. ‘Und das am besten so schnell wie möglich’, so die Tierheimchefin. Die potenziellen Besitzer sollten sich auf sehr lebendige Hunde einrichten. ‘Die Jack-Russel-Terrier werden sehr oft als Reithunde eingesetzt und brauchen jede Menge Bewegung’, so Przybilla. Ansonsten seien sie pflegeleicht, gesellig und vor allem für den Umgang mit Kindern geeignet.Und obwohl die Suche nach neuen Haltern drängt, soll es keine Schnellschüsse geben. ‘Wir sprechen ausführlich mit jedem Interessenten und wollen natürlich wissen, mit wem wir es zu tun haben’, sagt die Tierheimchefin.                                                                                                                                                                                           Holger Schrapel

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